Königsbronn, 04.12.2022

Ergebnisse der Sportkegler des SVH Königsbronn vom
03. Dezember 2022:

 

Keine Punkte hinter dem zweiten Adventstürchen

 

Beide SVH-Herrenmannschaften spielen am vergangenen Wochenende auswärts und können keine Punkte mit nach Hause bringen. Die erste Mannschaft unterliegt dem ESC Ulm, während die zweite Mannschaft in Geislingen ihre Siegesserie abreißen lassen muss.
Die erste Mannschaft fuhr am Samstag nach Ulm zu den Anlagen des ESC, wo auch traditionell das Top-12-Turnier ausgetragen wird. Gegen die heimstarke Mannschaft aus Ulm würde es schwer werden und so versuchte man mit etwas Geschick in der Aufstellung sich einen Vorteil zu verschaffen. Beginnen sollten Fabian Langer und Pascal Weidl gegen André Stanonik und Lokal-Matador Reiner Buschow. Buschow spielte wie gewohnt auf Top-Bundesliga-Niveau und ließ Weidl keine Chance. Bei 149:175, 132:159, 149:174 und 143:174 bemühte sich Weidl sehr und erzielte sogar das Tagesbestergebnis der Königsbronner mit 573, doch den 682 von Buschow konnte er nichts entgegensetzen. Parallel stand Langer etwas neben sich auf der Bahn und fand nicht wirklich in sein Spiel. Nach zwei Durchgängen mit 130:151 und 157:145 sah es so aus, als hätte er eine Chance sich den Punkt noch zu erkämpfen. Allerdings konnte Langer nicht an seine zweite Bahn anknüpfen und gab die letzten Durchgänge deutlich mit 132:163 und 133:150 ab. Mit diesen 552 zu 609 Holz geriet der SVH mit 0:2 und 166 Kegeln ins Hintertreffen.
In der Mittelpaarung traf Uwe Fauth auf den zweiten Ulmer Leistungsträger Matthias Reiter und Thomas Rieck auf Ricardo Mattioli. Fauth gelangte gut in sein Spiel und hielt Reiter mit 156:140, 146:166 und 143:128 zunächst im Zaum. Auf der letzten Bahn fehlte Fauth jedoch der Killerinstinkt, um den Coup perfekt zu machen. Mit 125:151 gab er den Punkt wieder aus der Hand, denn mit dem besseren Gesamtergebnis von 585 gegen Fauths 570 zog Reiter den Punkt doch noch auf die Seite der Ulmer. Gleichzeitig startete auch Rieck stark in sein Spiel. Die ersten Bahnen gewann er mit 154:138 und 152:150. Im weiteren Verlauf zeigten sich jedoch Unsicherheiten und Rieck wurde unzufriedener mit seinem Spiel. Die dritte Bahn ging nach Ulm bei 127:143. Mit dem letzten Durchgang von 135:128 gewann Rieck den ersten Mannschaftspunkt für Königsbronn bei 568 zu 559 Kegeln. Damit lautete der Zwischenstand 1:3 Punkte für Ulm und weiterhin 172 Kegel Führung. Mit diesem Vorsprung war es realistischerweise schon nicht mehr möglich das Spiel zu drehen und die Aufstellungstaktik war nicht aufgegangen.
Im Schlusspaar spielten wie gewohnt Achim Vetter und Paul Oker. Sie bekamen es mit Norbert Buder und Uwe Mäckle zu tun. Vetter verpasste die erste Bahn mit 118:137 und musste selbst den zweiten Durchgang mit 150:158 noch abgeben. Gleichzeitig gewann Oker seine Duelle mit 138:125 und 152:123. Auch wenn die folgenden Bahnen an Mäckle gingen mit 129:134 und 137:153, reichte das Gesamt von 556 zu 535 für Oker, um den Mannschaftspunkt für sich zu behalten. Vetter schien auch sein Spiel zu drehen und sicherte sich die dritte Bahn mit 143:113. Im letzten Durchgang bäumte sich Buder nochmals auf und so musste Vetter mit 141:151 und einem Gesamt von 552:559 passen. Auch wenn Königsbronn eine geschlossene Leistung mit Ergebnissen von 552 bis 573 zeigte, waren es doch durch Bank zu wenig Kegel, um den Ulmern gefährlich zu werden. Das Spiel endete mit 6:2 Punkten und 3529 zu 3371 Holz für die Heimmannschaft. Aktuell rangiert der SVH auf dem fünften Tabellenplatz, hat aber noch zwei Nachholspiele in den kommenden Wochen.

 


Die zweite Mannschaft trug ihren letzten Spieltag der Hinrunde in Geislingen aus. Der KV Geislingen befindet sich ebenfalls unter den Top 3 der Liga und es würde auswärts nicht leicht werden. Am Start spielten Michael Vetter und Angelo Faraci gegen Heinz Jedele und Jürgen Paukner. Vetter blieb an diesem Tag unter seinen Möglichkeiten und musste mit 482 zu 530 deutlich Lehrgeld bezahlen. Gleichzeitig hielt Faraci jedoch seinen Widersacher in Schach und glich das Konto mit 532 zu 482 wieder aus. Bei 1:1 Punkten ging der SVH mit 2 Kegeln in Führung.
In der Mitte maßen Tobias Rieck und Manuel Benz gegen Oliver Leicht und Jannis Fuchs ihre Kräfte. Rieck spielte eine souveräne Partie und ließ seinen Gegner nicht zum Zug kommen. Mit 571 zu 508 Kegeln baute er zudem die Führung aus. Benz erwischte jedoch einen schwarzen Tag und zeigte sein Können erst auf der letzten Bahn. Noch dazu hatte er es mit dem Tagesbesten der Geislinger zu tun und so geriet die Bilanz mit einem 504 zu 597 in die roten Zahlen. Die Mannschaftspunkte waren weiterhin ausgeglichen bei 2:2, doch der Holzrückstand war auf 28 Kegel angewachsen.
In der Schlusspaarung galt es für Bernd Brugger und Florian Oker diesen Rückstand gegen Gerd Sperle und Reiner Fuchs wieder aufzuholen. Brugger ließ auf den ersten Bahnen zu viel Holz liegen und könnte sich erst im letzten Durchgang seinem Gegner widersetzen. Mit 516 zu 519 reichte dies bei einem 2:2 nach Sätzen jedoch nicht für den Punktgewinn. Auch Oker verlor im ersten Durchgang zu viele Kegel, als dass er diese in den kommenden Sätzen gegen den gut spielenden Fuchs noch wett machen konnte. So musste auch er bei einem 2:2 mit 543 zu 563 Kegeln passen. Damit bricht die Gewinnserie der zweiten Mannschaft gegen den KV Geislingen. Die Partie schloss mit dem Ergebnis von 6:2 Punkten und 3199 zu 3148 Kegeln. Nichtsdestotrotz hat die zweite Mannschaft eine hervorragende Hinrunde gespielt und steht zu Recht an der Spitze der Liga mit 16:2 Tabellenpunkten, dicht gefolgt vom TSV Langenau mit 13:5 und dem KV Geislingen mit 11:7 Punkten.


Verbandsliga Württemberg: ESC Ulm gegen SVH Königsbronn ►6:2 (3529:3371)◄
Es spielten: Fabian Langer 552:609 (1:3); Pascal Weidl 573:682 (0:4); Uwe Fauth 570:585 (2:2); Thomas Rieck 568:559 (3:1); Achim Vetter 552:559 (1:3); Paul Oker 556:535 (2:2).
Regionalliga Alb Donau: KV 2000 Geislingen gegen SVH Königsbronn II ►6:2 (3199:3148)◄
Es spielten: Michael Vetter 482:530 (1:3); Angelo Faraci 532:482 (3:1); Tobias Rieck 571:508 (4:0); Manuel Benz 504:597 (0:4); Bernd Brugger 516:519 (2:2); Florian Oker 543:563 (2:2).